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Als Johann Franz Amadeus wurde er am 24.10.1781 in Ostritz (Klosterfreiheit) geboren. Die protestantische
Namensumschreibung übersetzt Amadeus mit Gottlieb, wodurch die Konvertierung vom
katholischen zum evangelischen Glauben augenscheinlich wird.
Gottlieb heiratete in Berlin die dort gebürtige Henriette Luckow. Er wurde vom Berliner Kapellmeister Johann Friedrich Reichardt in Giebichenstein ausgebildet. Dieser war der Vater der Verlobten von Franz Gareis. Gottlieb Gareis wurde Kammermusiker und Bratschist an der Berliner Hofkapelle. Um 1802 gehörte er als Violinist dem Berliner National-Theater an. Er trat erst gegen 1805 als Bratschist und sogar als Solist in Konzerten auf.
Erhaltene Stücke: 1847 wurde er pensioniert. Er starb am 20.11.1859 in Berlin und hinterließ einen Sohn und drei Töchter. Sein Sohn Albert Gareis wurde ebenfalls Kammermusiker. |